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Corona-Krise : Chronologie der Krise und unsere Angebote einer Hilfe

Wir helfen Ihnen und Ihrem Unternehmen durch die Corona-Krise mit 
der taktischen und strategischen Planung, z.B. der Prüfung und Planung der Zahlungsfähigkeit, Vermeidung von strafbarem Handeln und der persönlichen Haftung, Sicherung der Chancen einer Sanierung ua.

Zur Chronologie der Corona-Krise: 
  • 3.1.2020: Ein Arzt (Li Wenliang) hört von dem Corona-Virus in China und will über ein soziales Netzwerk seine Studenten warnen. Die Polizei verbietet ihm das. Die Bevölkerung bekommt das mit.
  • 5.1.2020: In China stirbt der erste Corona Patient.
  • 7.1.2020 Chinas Präsident Xi Jinping ändert die Strategie: Keine Vertuschung mehrer verkündet: Epidemie soll verhindert werden.
  • 23.1.2020: 830 bekannte Tode in Folge Corona in China. 11-Millionen-Stadt Wuhan wird abgeriegelt. Lockdown in der Provinz Hubei. 
  • 27.1.2020: Erster Corona-Fall in Deutschland bei Autozulieferer Webasto, dessen Werk in Wuhan tätig ist. Weitere Mitarbeiter der Firma erkranken.
  • 11.3.2020: US-Präsident Trump verhängt eine Einreisesperre für Europäer.
  • 12.3.2020: Größter Absturz der Börsenkurse weltweit in den letzten Jahrzehnten
  • 15.3.2020: Lockdown in Italien, Spanien und Frankreich
  • 18.3.2020: In Deutschland sind alle Schulen geschlossen. Frau Merkel macht Fernsehansprache: "Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst." Corona ist die größte Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg.
  • 23.3.2020: Kontaktverbot in Deutschland 
  • 23.3.2020: Beschlüsse der Bundesregierung mit Nachtragshaushalt und Rettungsschirm gegen Firmenpleiten
  • 30.9.2020 Wichtiger Prüfungspunkt: Nach dem COVInsAG muss die Insolenzreife bis 30.09.2020 wieder hergestellt sein. Dies bedarf der Prüfung und Planung (Stand April 2020)

    Wir haben dafür ein Prüfungstool und helfen Ihnen gerne.

Weitere KRISEN IN DER GESCHICHTE 


Die Tulpenmanie von 1637
Der erste geschichtlich erwähnte Weltwirtschaftskrise und Börsencrash ging von der damaligen Weltmacht Holland aus und wurde die „große Tulpenmanie“ genannt. Holland war der Weltmarktbeherrscher für den Tulpenhandel und für Tulpenzwiebeln. In Holland wurde schon damals auf  Termin mit den asiatischen Importpflanzen spekuliert. Die Preise stiegen vor dem Crash astronomisch auf bis zu (umgerechnet)10.000 Euro pro Tulpenzwiebel mit besonders gutem Aussehen und möglichst seltener Farbzeichnung.

Tausende hatten ihr Vermögen in Tulpenzwiebeln investiert- vom Grafen bis zum einfachen Handwerker.
Viele glaubten daran, dass diese Preissteigerung immer anhält.
Höchstpreise für eine einzelne Tulpenzwiebel  stellten das 40 fache des Jahreseinkommens eines Zimmermannes dar. Dann stiegen immer mehr aus und wollten sich ihre Gewinne sichern.

Es entstand eine Verkaufspanik.

Am 05.02.1637 brachen innerhalb kürzester Zeit die Kurse für Tulpenzwiebel um über 90 % ein. Der Absturz der Preise stürzte viele Spekulanten und Kaufleute in den Konkurs. Auch Künstler spekulierten, profitierten und stürzten. Das bekannteste Opfer damals war der Maler Rembrandt, der in Konkurs fiel. Sein Haus wurde versteigert. Nach diesem Crash folgte eine Depression der Wirtschaft und riss große Teile von Hollands Wirtschaft in die Tiefe. Das goldene Zeitalter von Holland verblasste.

Subprimekrise von 2007

Die Finanzkrise begann im Sommer 2007 mit der sogenannten Subprimekrise. In den USA gab es über viele Jahre eine Immobilienblase- die Preise stiegen immer weiter, weil die Nachfrage nach Immobilen weiter angekurbelt wurde. Dann folgte jedoch der Absturz der Immobilienpreise, da mehr und mehr Kreditnehmer mit geringer Bonität ihre Hausdarlehn nicht mehr befriedigen konnten. Tausende von Objekten wurden zwangsversteigert. Die Preise rutschten in den "Keller".
Diese Subprimedarlehn an Tausende von Kunden wurden zusammengefasst als Finanzprodukte für Anleger. Hohe Renditeversprechen und tatsächlich jahrelange hohe Renditen machten viele Anleger blind. Der Preisverfall der Immobilien führte auch zu einem Absturz der Werte der Finanzprodukte.
Auch diejenigen, die die Produkte produziert haben, kamen in finanzielle Schwierigkeiten. Manche gerieten in die Insolvenz.

Die Investmentbank von Lehman Brothers brach am 15. September 2008 zusammen.

Gleichzeitig übernahm das zweitgrößte US-Institut Bank of Amerika Merrill Lynch. Sie galt als der nächste Problemfall der Wall Street (Handelsblatt Nr. 244 S. 25).

Von der Subprime zur Finanzkrise
Viele Banken- auch in Europa- hatten solche Produkte gekauft und wurden damit in den Strudel gezogen. So wurde aus der Subprimekrise eine weltweite Finanzkrise. Nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds beliefen sich die Verluste auf 1,3 Billionen belaufen. 

Durch die Finanzkrise gerieten viele Unternehmen in finanzielle Schwierig-keiten. Die Aufträge und Nachfrage brachen in vielen Branchen weg.
Die Banken wurden extrem vorsichtig.
Sie stuften Ausfallrisiken(Insolvenzrisiko) höher ein und erhöhten ihre Anforderungen an die Kreditnehmer.
Wegen der Nichteinhaltung von Zusagen (Covenants) konnten die Banken die Kredite vorzeitig kündigen. Die Finanzkrise, Fehlspekulationen mit VW-Aktien und die Sorge um den Erhalt seiner Firmen hat den 1934 in Dresden geborenen Milliardär und Mulitunternehmer Adolf Merckle Anfang Januar 2009 in den Selbstmord getrieben. Nach dem Tod von Merckle erfolgte die Zerschlagung der Unternehmensgruppe.
 
Hermann Kulzer MBA
Fachanwalt für Insolvenzrecht
Wirtschaftsmediator (Dresden International University)


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