insoinfo insoinfo
insoinfo
  |  Impressum  |  Kontakt  |  Fehlerinfo  |  zurück  |   suchen
Home
Aktuelles
Angebote
Rechtssprechung/Beiträge
Insolvenz- & Sanierungsrecht
Was ist Insoinfo?
Insolvenzrecht A-Z
Insolvenzplan als Chance
Ziele des Insolvenzplanverfahrens
Was ist ein Insolvenzplan?
Beispiel Waggonbau Niesky GmbH
Checkliste
Insolvenz gestern und heute: von Götzen bis Garant
Insolvenzplan für Freiberufler
Wann glückt ein Insolvenzplan?
Widerruf der Zulassung wegen Vermögensverfall
Insolvenzplan-Vorabcheck
Insolvenzplan gekippt
Kliniken in Insolvenzgefahr
Kontakt und Links
Stichworte
Krise ist Gefahr und Chance / Kampf bis zur letzten Patronenkugel oder Sanierung in der Insolvenz
Immobilien
Formulare und Anträge
Formularausfüllhilfe
Bank- und Kapitalmarktrecht
Handels- & Gesellschaftsrecht
Wirtschaftsinfos/Marktberichte
Onlineanfrage
Standorte
Links
Webakte

Tag Cloud

Ziele des Insolvenzplanverfahrens

Ziele des Insolvenzplans:
Das Insolvenzverfahren dient dazu, dass an alle Gläubiger nach Verwertung der Insolvenzmasse der Erlös verteilt wird oder auch in einem Insolvenzplan eine abweichende Regelung insbesondere zum Erhalt des Unternehmens getroffen wird ( § 1 InsO ). Der Gesetzgeber wollte, dass die Sanierung von Unternehmen leichter möglich ist als unter der alten Konkursordnung/Gesamtvollstreckungsordnung, vgl. Drucksache des Deutschen Bundestages- 12. Wahlperiode 12/2443, S. 90 ff. http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/12/024/1202443.pdf
Durch die Regelung über den Insolvenzplan soll dem Schuldner/der Schuldnerin und den Gläubigern- eine tragfähige Grundlage für privatautonome Gestaltungen eröffnet werden. Anders als der Vergleich, ist der Insolvenzplan dabei nicht an die Gewährung bestimmter Mindestquoten geknüpft, sondern überläßt es der Gläubigerautonomie, ob einer Regelung zugestimmt wird.
Ziel des Insolvenzplans ist es, eine Sanierung zu ermöglichen, bei der die Gläubiger mehr in das Verfahren eingebunden werden und gleichzeitig die Stellung des Schuldners gestärkt wird. Der Schuldner als natürliche Person soll z.B. in Gestalt der Restschuldbefreiung die Möglichkeit bekommen, sich nach der Insolvenz eine neue wirtschaftliche Existenz aufzubauen.
Der Insolvenzplan besteht aus dem darstellenden und dem gestaltenden Teil. Ihm sind die in den §§ 229 und 230 InsO genannten Anlagen (Planbilanzen, Plangewinn- und Verlustrechnungen, Planliquiditätsrechnungen) beizufügen (§ 219 InsO).

Die Festlegung der Rechte der Beteiligten erfolgt in Gruppen (§ 222 InsO).

Folgende Erscheinungsformen eines Insolvenzplans gibt es:

1. Sanierungsplan
2. Übertragungsplan
3. Liquidationsplan

Der Schuldner und der Insolvenzverwalter sind zur Vorlage des Insolvenzplans berechtigt.

§ 217 InsO Grundsatz: Die Befriedigung der absonderungsberechtigten Gläubiger und der Insolvenzgläubiger, die Verwertung der Insolvenzmasse und deren Verteilung an die Beteiligten sowie die Haftung des Schuldners nach der Beendigung des Insolvenzverfahrens können in einem Insolvenzplan abweichend von den Vorschriften dieses Gesetzes geregelt werden.

 © Copyright Rechtsanwalt Hermann Kulzer Königstraße 25, 01097 Dresden, Telefon: 0351 - 8 11 02 11