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03.10.2018 Wer hilft Escher? Ein Fachanwalt für Insolvenzrecht zeigt Wege.
Information I. Fall Escher oder
wer hilft Escher?


Der Fernsehmoderator  Peter Escher moderierte zwei TV-Sendungen
"Ein Fall für Escher und  "Escher hilft" mit 850 Ausgaben und erreichte damit insgesamt 500 Millionen Zuschauer.

Er löste 1000 Fälle.

Es wehrten sich im Laufe der Sendungen zahlreiche  in den Sendungen kritisierte Unternehmen.
Es gab Gerichtsverhandlungen.
Die Produzenten der Serie hatten hohe Gerichts- und Anwaltskosten- teilweise Strafen zu zahlen.

Als Lösung änderte die Produktionsfirma das Format und anonymisierte die Fälle.

Das fanden die Zuschauer aber nicht mehr so spannend und es sanken die Einschaltquoten.

Die Produzenten entschieden sich dann für eine "Aus" der Sendung.
Herr Escher musste sich etwas neues suchen.

Herr Escher sah dann seine Zukunft online.
Er gründete mit einem Partner die "Escher hilft GmbH".
Er sollte den kreativ journalistischen Teil erledigen, der andere Partner den juristischen und kaufmännischen Bereich.

Doch dies scheiterte.

Escher sagte zum  Grund des Scheiterns
"Mein großer Fehler war, dass ich meinem Geschäftspartner zu sehr vertraut und die Geschäfte nicht kontrolliert habe" vgl SZ vom 27.09.2018 Seite 6.

Die Schieflage erkannten sie zu spät und mussten Insolvenz anmelden.

Für die Schulden mussten beide Partner auf Grund von Bürgschaften persönlich haften.

Einen Teil dieser Schulden konnte er bisher abbauen.

Er hat kein Insolvenzverfahren eingeleitet.

Er muss daher die Schulden voll zurückzahlen, einschließlich aller Zinsen.

Escher sagte: Lieber gesund und mit Schulden als krank und reich.

Als  Fachanwalt für Insolvenzrecht hätte ich einen anderen Weg vorgeschlagen:

Für redliche Schuldner- das heißt für Schuldner die nicht vorsätzlich Gläubiger geschädigt haben, sieht die Insolvenzordnung eine
  • neue Chance zur schuldenfreien Existenz
  • Möglichkeiten der vorzeitigen Restschuldbefreiung vor.

Man muss dann nicht bis ins Alter- oft ohne Chance auf Befriedigung aller Gläubiger  bezahlen, sondern nur für einen bestimmten Zeitraum- akltuell sind dies 5 Jahre, wenn man die Kosten eines Insolvenzverfahrens aufbringen kann.
Möglich ist aber auch eine weitere Abkürzung des Verfahrens, wenn man einen Plan zur Schuldenregulierung hat, der von den Gläubigern angenommen wird.

So kann beispielsweise ein Verfahren nach 2 Jahren beendet werden und die Gläubiger erhalten eine Quote auf ihre Forderungen.

Ein Fachanwalt für Insolvenzrecht lohnt sich also
  • zur Prävention und Vorsorge
  • zur 'Vermeidung von Insolvenzen
  • als Begleitung ins Insolvenzverfahren
  • als Hilfe zur vorzeitigen Schuldenregulierung und Sanierung innerhalb eines eingeleiteten Insovlenzverfahrens.

II. Der Fall Maxfiled (Geschäftsführer Herr Pooth- Ehemann von Verona Feldbusch)

 Insolvenzgericht Düsseldorf - Insolvenzverfahren Maxfield
Insolvenzverwalter RA Bremen
Geschäftführer und Gesellschafter: Franjo Pooth (Verona Feldbusch`s Ehemann).
461 Gläubiger fordern: 27 Millionen Euro. Voraussichtliche Quote: 0,37 %

Besonderheiten:

1. Forderungen in Millionenhöhe
Zwei Banken haben Ansprüche in Millionenhöhe gegen Herrn Pooth persönlich geltend gemacht

2. Insolenzverschleppung
Nach den bisherigen Ermittlungen des Insolvenzverwalters RA Bremen lag bei der Firma Maxfield bereits Mitte 2007 ein Insolvenzgrund vor- es hätte also innerhalb der Insolvenzantragsfrist von 3 Wochen das Insolvenzverfahren eingeleitet werden müssen.

Der Insolvenzantrag sei aber erst Monate später eingereicht worden.

Damit läge unter Umständen eine Insolvenzverschleppung vor.

Dies bewirke auch eine mögliche persönliche Haftung. Möglicherweise hat sich die Düsseldorfer Sparkasse in der Krise zusätzlich besichert. Eine Insolvenzanfechtung gegen die Bank wird derzeit geprüft.

3 .Strafrechtliche Ermittlungen
Gegen Herrn Franjo Pooth wurde wegen Insolvenzverschleppung und wegen Bestechung ermittelt. Herr Pooth soll sich Kredite mit teuren Geschenken an Bankmanager erschlichen haben.

Der Chef und ein Vorstand der Düsseldorfer Sparkasse wurden außerordentlich gekündigt.


Was zeigen die  Beispiele?

 Jedes Unternehmen/Unternehmer kann durch Marktverschiebungen, Managementfehler oder Schicksalsschläge in eine Schieflage geraten.

Qualifizierte Hilfe in und aus der Krise ist erforderlich.      
Profis sind als Berater erforderlich - z.B. Fachanwälte für Insolvenzrecht.

    

Ich empfehle:

1. Haftpflichtversicherung
für Geschäftsführer abschließen als Schutz vor fahrlässigen Pflichtverletzungen

2. Rechtzeitige Hilfe
von Insolvenzrechtsspezialisten zur Prüfung einer Insolvenzreife und von Sanierungschancen und zur Hilfe

3. Rechtzeitige Insolvenzantragstellung
soweit ein Insolvenzgrund vorliegt (dann besteht auch die Pflicht zur Insolvenzeinleitung)

4. Nutzung aller Sanierungswerkzeuge
innerhalb des eingeleiteten Iinsolvenzverfahrens (Insolvenzgeld, Eigenverwaltung, Wahlrecht bei ungünstigen Verträgen,  Insolvenzplan ua.)

5. Keine  Angst
vor einem Insolvenzverfahren- die Insolvenzordnung bietet viele Chancen zum Erbalt des Unternehmens und zur Sanierung.

Hemrann Kulzer MBA
Fachanwalt für InsolvenzrechtFachanwalt für Handels- und GesellschaftsrechtWirtschaftsmediator
Dresden
Glashütterstraße 101 a01097 Dresden
'Tel. 0351  8110233
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Verfasser: Hermann Kulzer, MBA(EHS Dresden), Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht, Mediator (DIU)
 
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