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Gewaltfreie Kommunikation
1. Kommunikation wie unter Wölfen?

Verbaler Krieg oder eine gewaltsame Kommunikation kommen überall vor:

  • in der Ehe
  • in der Arbeit
  • mit dem Nachbarn
  • zwischen Staaten uvm.

Nach Rosenberg leben wir seit 8.000 Jahren in einer Wolfswelt mit einer Wolfssprache.
Es startet schon in der Kindheit. Sobald wir als Kinder das erste Mal hören: “Das ist gut, das ist schlecht” – von da an geht es nicht mehr um Bedürfnisse, sondern um Urteile, Vergleiche und Bewertungen. Wir werden von nun an programmiert nachzudenken, was andere über uns, wir über andere denken, um gegenseitig unser Verhalten zu beurteilen.

In der gewaltsamen Sprache wird

  • bewertet
  • klassifiziert 
  • alles interpretiert
  • alles kritisiert
  • analysiert
  • man weiß jederzeit, was der andere falsch macht
  • in jedem Satz findet sich ein "aber"
  • man hat immer Recht
  • der andere hat immer Schuld
  • man droht mit Strafen oder straft
  • Liebe wird als Druckmittel eingesetzt oder entzogen
  • Es gibt "Du-Sätze”
  • Regeln und Normen sind ganz wichtig
  • wenn der Kritiker selbst kiritisiert wird, fühlt er sich sofort verletzt und nicht respektiert
  • Gegenattacken folgen
2. Ursachen und Folgen der gewaltsamen Kommunikation

Nach der Theorie der “Gewaltfreien Kommunikation” ist die Wolfssprache der missglückte Versuch, ein (in dem Moment nicht bewusstes) Bedürfnis auszudrücken. Wir haben nicht gelernt unsere Bedürfnisse und Gefühle offen zu kommunizieren.
Wir erwarten, dass das Gegenüber sie selbstverständlich erkennen.

Wölfe/ Wölfinnen sind meistens mit sich und ihrer Umwelt in emotionalen, mentalen und verbalen Krieg. Wolfsverhalten ist eine permanente Quelle von Gewalt, Macht und Ohnmacht.

3. Das Gegenmodell: die gewaltfreie Kommunikation des Marshall B. Rosenberg

Marshall B. Rosenberg hat eine Gegenmodell zur gewaltsamen Kommunikation entwickelt: die gewaltfreie Kommunikation.
  • Sprache des Herzens 
  • Hören mit dem Herzen
  • Wer Frieden im Außen will, muss Frieden im Inneren schaffen
  • Achtung der Gefühle 
  • Achtung der dahinter liegenden Bedürfnisse
  • Trennung von Beobachtung und Bewertung
  • Angriffe, Vorwürfe, Kritik und Beleidigungen werden nicht persönlich genommen, sondern werden übersetzt in Gefühle und unerfüllte Bedürfnisse
4. Technik der gewaltfreien Kommunikation 
  • Situation / Beobachtung / Auslöser
    Beobachten ohne zu bewerten 
  • Gefühl
    Unterscheiden zwischen Gefühl und Gedanke
  • Bedürfnis
    Unterscheiden zwischen Wunsch und Bedürfnis
  • Bitte
    Unterscheiden zwischen Bitte und Forderung

    4 Schritte sind daher von Bedeutung:
  • 1. Schritt: Was beobachten wir?
  • 2. Schritt: Was fühlen wir?
  • 3. Schritt: Was brauchen wir?
  • 4. Schritt: Was erbitten wir?

 



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