insoinfo insoinfo
insoinfo
  |  Impressum  |  Kontakt  |  Fehlerinfo  |  zurück  |  
Home
Aktuelles/Beiträge
Angebote
Insolvenz- & Sanierungsrecht
Insolvenzrecht A-Z
Insolvenzplan als Chance
Immobilien
Formulare & Ausfüllhilfe
Standorte
Links
Webakte

Insolvenzrecht A bis Z
Konfliktmanagementsystem
Ein Konfliktklärungssystem findet sich in großen fortschrittlichen Organisationen und Unternehmen, wie der SAP, Eon oder Bombardier.
Auch kleinere Unternehmen und Organisationen sollten ein Konfliktklärungsystem einrichten.
Ein Konfliktklärungssystem ist eine systematische Zusammenstellung verschiedener Konfliktbewältigungsverfahren, je nach Konfliktgebiet, Konfliktart und Konfliktstufen. Im System sind unterschiedliche Verfahren enthalten, die bedarfgerecht eingesetzt werden müssen/können:
  • Verhandlung
  • Moderation
  • Coaching
  • Fortbildung Selbstwertstärkung und Sozialkompetenz
  • Betriebsrat
  • Personalabteilung
  • Mediation
  • Schlichtung
  • Betriebsarzt
  • Ombudsmann
  • Gericht

Ziel eines Konfliktklärungssystems:

  • Nutzung des kreativen Potenzial von innerbetrieblichen Diskussionen/Konflikten
  • Vermeidung von Eskalationen von Konflikten
  • Ressource Personal schätzen
  • Verbesserung der Unternehmenskultur und der Streitkultur
  • langfristiger Erfolg des Unternehmens sichern

Voraussetzungen zur Installation eines Konfliktmanagementsystems

  • ausgebildete Wirtschaftsmediatoren mit Kenntnisen der Konfliktkultur
  • praktische Erfahrung der mediativer Arbeit und der Entwicklung von Systemen
  • Projektmanagementerfahrungen
  • Fähigkeiten zur systemischen Organisationsentwicklung
Konfliktklärungssysteme sind in Krisenzeiten sinnvoll, ja sogar notwendig.  Nur bei einem konstruktiven Umgang mit Konflikten kann man die Chancen von Krisen nutzen und die Risiken von Krisen gut bewältigen, sagt Jürgen Briem, der bei SAP für das Konfliktmanagementsystem verantwortlich ist.

SAP hat vor 5 Jahren begonnen ein Konfliktmanagement aufzubauen und alle bestehenden Angebote zur Konfliktlösung vernetzt, also die Personalabteilung, den Betriebsrat und die Abteilung für Gesundheitsmanagement.
Die SAP mit 17.000 Mitarbeitern hat einen Mediatorenpool (ca. 30) geschaffen, der aus eigenen Mediations-ausgebildeten Mitarbeitern bestückt wird.
Höchste Instanz bei der SAP ist eine Ombudsstelle, die dann in Spiel kommt, wenn andere Klärungsversuche scheitern und größer Schaden droht.
Die Grundidee für den Aufbau eines Konfliktmanagementsystems war die Einsicht, dass in vielen Konflikten eine Chance auf Verbesserung und positive Energien stecken. Der Konflikt darf aber nicht eskaliert und zerstöreri.
Ein Konfliktmanagementsystem bietet Chancen bei Konflikten, eine geeignete, nachhaltige Lösung zu finden, bei der die Interessen und Hintergründe geklärt und aufgedeckt werden und die Konfliktparteien zufrieden sind.

Hermann Kulzer
Master of Business Adminstration
Rechtsanwalt
Wirtschaftsmediator


20.05.2015 Verbesserung der Streitkultur durch System
Information Konflikte in Unternehmen kommen täglich vor. Die Zahl steigt.
  • Team 1 kommt nicht mit Team 2 klar. Oder
  • A möchte den Posten von B, koste es, was es wolle. Oder
  • Mitarbeiter C  mobbt Mitarbeiter D. Oder
  • Mitarbeiter E fühlt sich völlig ausgelaugt nach seiner Scheidung und Zwangsvollstreckungen von Gläubigern. Seine Gesundheit und seine Arbeit leiden.
Die Konfliktklärung -  bevor der Konflikt eskaliert oder große Schäden entstsehen-  wird von vielen Unternehmen zwischenzeitlich als sinnvoll anerkannt.
Eine systemische Umsetzung indes fehlt meist.

Warum macht es Sinn systemisch zu denken und ein Konfliktmanagementsystem einzuführen?
Die systemische Konfliktklärung ist ein Wertschöpfungs- und Erfolgsfaktor.
Konfliktkosten und der Erfolg können gemessen werden.

Ein Studie einer großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft belegt, dass die Kosten für ungeklärte innerbetriebliche Konflikte etwa 20 Prozent der Personalkosten eines Unternehmens ausmachen können. Daneben entsteht zusätzlicher Schaden durch negative Presseberichte und Rufschaden.

Wir haben in mehreren Fällen die Kosten von innerbetrieblichen Streitigkeiten ermittelt.
Allein 30 Minuten pro Tag Streiten läßt sich einfach berechnen.
Der Ausfall ist hoch, dies wirkt sich schnell auf die Rendite aus.

Die Erfolgsquote einer Wirtschaftsmediation liegt bei über 80 Prozent.
Wenn ein Konfliktmanagementsystem installiert ist, wird schon die Verursachung von negativen Konflikten oft vermieden. Entstehende Konflikte können viel schneller geklärt werden.
  • Weniger Streit: Weniger Reibungsverlust.
  • Weniger Leerlauf. Weniger Kosten.
  • Produktionssteigerung. Mehr Wertschöpfung.
Soll aber nicht heißen, dass Konflikte immer negativ sind
Konflikte sind oft wichtig  für Veränderung, Aufbruch.

Es geht also um ein modernes zukunftsfähiges Personalkonzept
Es geht um eine neue Konflikt- und Streitkultur.
Eine Verbesserung der Konfliktkultur ermöglicht den Konflikt differenziert zu sehen und konstruktiv zu klären.
 
Ein gutes Konfliktmanagementsystem richtet den Fokus nicht nur auf interne Konflikte, sondern auch auf externe  Konflikte, also  mit Kunden und anderen Geschäftspartnern.
Wie oft wird aus Verörgerung der Gang vor das Gericht gewählt.
Es kostet viel Zeit und Geld.
Man gibt die Klärung aus der Hand.
Die Geschäftsbeziehung wird zerstört.

Die Alternative: Konfliktmanagement/Writschaftsmediation


Starten Sie also mit einer Verbesserung der Streitkultur.Jetzt!
Wir unterstützen Sie gerne bei bei Ihrer Organisaionsentwicklung.


Kontakt:
Hermann Kulzer
Master of Business and Administration (Dresden)
Fachanwalt für Insolvenzrecht
Fachanwalt für Handels und Gesellschaftsrecht
Wirtschaftsmediator (Uni DIU Dresden)
0351 8110233
Kulzer@pkl.com


insoinfo
Verfasser: Hermann Kulzer

zurück

 © Copyright Rechtsanwalt Hermann Kulzer Glashütter Straße 101a, 01277 Dresden, Telefon: 0351 - 8 11 02 11