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Angebot: Ein Nachmittag gegen Haftung: Geschäftsleiterhaftung in Krise und Insolvenz (2026)
Format: Einzelschulung / Inhouse-Coaching für Geschäftsführer (1:1) Dauer: 5 Zeitstunden (z. B. 13:00–18:00 Uhr inkl. kurzer Pause) Durchführung: Online (Teams/Zoom) oder vor Ort (Präsenz nach Absprache)
Referent/Coach: Rechtsanwalt Hermann Kulzer
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Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht
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Fachanwalt für Insolvenzrecht und Sanierung
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Insolvenzverwalter, Sanierungsberater, Coach
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Master of business and administration
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Wirtschaftsmediator
PKL Kulzer, Glashütterstraße 101a, 01277 Dresden 0351 8110233 Kulzer@pkl.com
Inhalt und Ziel der Einzelschulung
Die Anforderungen an Geschäftsleiter in Krisensituationen sind in den letzten 20 Monaten gestiegen. Geschäftspartner können in eine Krisensituation geraten. Manche sprechen von einer Insolvenzwelle. Der Ausfall hoher Forderungen kann das Unternehmen selbst gefährden. Haftungsrisiken werden durch Insolvenzverwaltungen konsequenter verfolgt. Ebenso sind die Staatsanwaltschaften geschult, Wirtschaftsstraftaten gezielt und systematsich zu verfolgen. "Die Insolvenzreife habe ich nicht erkannt", ist kein erfolgreiches Verteidigungsargument. Es wird ein vorausschauendes, sauber dokumentiertes Krisenmanagement erwartet.
Ein Geschäftsführer muss Vorsorge treffen.
Ziel der Einzelschulung ist, Haftungsfragen nicht erst zu lösen, wenn es brennt, sondern sie präventiv steuerbar zu machen – mit klaren Handlungsschritten, Entscheidungslogik und praxistauglicher Dokumentation.
Schwerpunkte (praxisorientiert)
1) Frühwarnsystem & Krisenfrüherkennung
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typische Frühwarnsignale (Liquidität, Zahlungsstockungen, Gesellschafter-/Bankdruck)
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Check der Entscheidungs- und Dokumentationslinie
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„Was muss wann auf den Tisch?“ – Informationspflichten und Eskalationslogik
2) Geschäftsleiterpflichten in Krise und Insolvenz
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Pflichtenlage in der Unternehmenskrise (insb. Zahlungsfähigkeit/Überschuldung als Steuerungsgrößen)
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strategische Optionen: Stabilisierung, Sanierung, Restrukturierung, Insolvenzantrag – mit Risiken/Timing
3) § 15b InsO – Haftungsbrennpunkt Zahlungsverbote
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Verantwortungsbereiche, typische Haftungskonstellationen, Praxisfallen
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zulässige Zahlungen / organisatorische Maßnahmen zur Risikoreduktion
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Schnittstellen: Buchhaltung, Lohn/Sozialkassen, Steuern, Warenkredit
4) Aktuelle Leitlinien der BGH-Rechtsprechung zur Organhaftung
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Entwicklungslinien, Risikozonen, Konsequenzen für Entscheidungsprozesse
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Ableitungen für Beratung, Reporting und Krisenkommunikation
5) Haftungsfolgen begrenzen – konkret und umsetzbar
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Maßnahmenplan
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saubere Protokollierung, Zahlungsfreigaben, Vier-Augen-Prinzip
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Strukturierung der Beratung und Informationsfluss
6) Individuelle Fallbesprechung (Ihr Unternehmen/Ihre Situation)
Leistungen
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Durchführung der 5-stündigen Einzelschulung
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Seminar-/Coachingunterlagen in elektronischer Form (PDF)
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Checklisten & Muster-Strukturen (z. B. Dokumentations- und Entscheidungsraster, Zahlungsfreigabe-Logik)
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Optional: kurzes Ergebnisprotokoll mit Maßnahmenplan (wenn gewünscht)
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Einführung ins Risikomanagement nach StaRUG
Honorar und Kosten
Honorar: 5 Stunden à 300,00 € = 1.500,00 € zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer zzgl. Fahrtkosten bei Präsenztermin (nach Aufwand / Reisekostenregelung nach Absprache)
Termin 2026
Terminierung nach Abstimmung – bevorzugt als Nachmittagstermin (online oder vor Ort).
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