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Titel: Immobilien in der Krise: Wie Insolvenzrecht, Sanierung, Verhandlungstechnik und Projektmanagement Projekte retten – Streit vermeiden und Ihr Projekt wieder auf die Erfolgsspur bringen kann. Alles aus einen Hand - mit einem Team von Experten.
Teaser: Der Immobilienmarkt bleibt angespannt: hohe Baukosten, regulatorische Eingriffe, Unsicherheit bei Finanzierung und Exit – und eine Wohnungsbaukrise, die sich vielerorts weiter verschärft. Gleichzeitig zeigen aktuelle Entwicklungen (Compliance-Fälle in der Branche, Vertrauenskrise bei Immobilienfonds, politische Eingriffe im Ausland, Comeback von Bausparen), wie schnell aus „normalen“ Projektrisiken existenzielle Konflikte werden.
Wer jetzt die Krise aktiv angeht, kann Werte sichern – und Haftungsfallen vermeiden.
1. Der Markt ist angespannt – und die Konflikte werden „juristisch“
Viele Krisen im Immobilienbereich beginnen nicht mit Insolvenz, sondern mit Druck:
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Finanzierung wackelt oder wird teurer (Covenants, Nachbesicherung, Verzögerungen).
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Baukosten/Nachträge eskalieren, Termine kippen, Abnahmen ziehen sich.
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Investoren werden vorsichtiger, Projektentwickler geraten in Liquiditätsengpässe.
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Streit über Mängel, Nachträge, Bauzeit, GU/GÜ-Leistungen wird zum Dauerzustand.
Wenn dann noch Unsicherheit (politisch, regulatorisch, reputativ) hinzukommt, steigt das Risiko, dass Konflikte nicht mehr „technisch“ lösbar sind – sondern rechtlich eskalieren: Organhaftung, Insolvenzanfechtung, Kündigungen, Baustopp, Fondsthemen, Strafbarkeits-/Compliance-Aspekte.
2. Was sich aus den aktuellen Entwicklungen ableiten lässt
(a) Wohnungsbaukrise & „Bauturbo“-Defizit: Die Lücke zwischen Bedarf und Angebot erzeugt Druck auf Projekte und Bestand. In der Praxis heißt das: Genehmigung/Planung, Bauablauf und Finanzierung müssen konfliktarm organisiert werden – sonst wird Zeit zum teuersten Faktor.
(b) Compliance-Schlagzeilen (z.B. Korruptionsfälle): Das ist nicht nur Strafrecht. Es betrifft auch Vergabeprozesse, Dienstleistersteuerung, Schadensersatz, Organpflichten – und im Krisenfall schnell die Frage: Wer wusste was, wer hat entschieden, wer haftet?
(c) Offene Immobilienfonds / Vertrauenskrise: Wenn Liquidität eingeschränkt wird oder Rücknahmen ausgesetzt werden, entstehen typischerweise Konflikte über Bewertungen, Kommunikation, Anlegererwartungen, Governance. Häufig braucht es zugleich juristische Struktur und deeskalierende Verhandlungsführung.
(d) Bausparen-Comeback: Als Absicherungsinstrument kann das für manche Käufer/Bestandshalter sinnvoll sein – entscheidend sind aber die rechtlichen Nebenwirkungen: Sicherheiten, Rangfragen, Kündigungs-/Änderungsrechte, Bankenkommunikation und realistische Cashflow-Planung.
(e) Politische Eingriffe (z.B. Mallorca/ausländische Käufer): Solche Diskussionen erhöhen die Rechts- und Planungsunsicherheit. Für Investoren und Eigentümer wird Exit- und Nutzungssicherheit zur eigenen Risikokategorie (Strukturierung, Compliance, Vertragsgestaltung, Streitprävention).
3. Wo ich konkret helfe – „Krisenlösungen“ statt abstrakte Beratung
Ich arbeite als Fachanwalt für Insolvenzrecht und Sanierung sowie Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht, ergänzt um Wirtschaftsmediation. In Immobilienfällen kombiniere ich das regelmäßig mit der Expertise von Architekten und Ingenieuren. Daraus ergeben sich drei typische Einsatzfelder:
1) Krisen-Check Immobilie/Projekt (kurzfristig, belastbar dokumentiert)
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Liquiditäts- und Fortführungscheck
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Vertrags- und Anspruchsrisiken (Nachträge, Kündigungen, Sicherheiten)
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Haftungsrisiken (Geschäftsleitung, Gesellschafter, Zahlungsentscheidungen)
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Maßnahmenplan für die nächsten 30 Tage
2) Konfliktlösung Bau & Immobilie (Recht + Technik + Mediation)
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Tatsachenklärung mit technischem Sparringspartner (Architekt/Ingenieur)
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Anspruchsmatrix, Vergleichsszenarien, Verhandlungsführung
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Ziel: schneller, planbarer, günstiger als jahrelange Prozesse
3) Sanierung von Immobiliengesellschaften / Projektgesellschaften (PropCo/SPV)
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Stakeholder-Management (Banken, Investoren, Baupartner, Kommune)
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Restrukturierung, Governance, Vertrags- und Finanzierungsanpassung
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Bei Bedarf Vorbereitung insolvenzrechtlicher Schritte (sauber, haftungsfest)
4. Drei Warnsignale, bei denen man nicht warten sollte
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Zahlungsstockungen (Nachträge werden „liegen gelassen“, Sozialabgaben/Steuern werden geschoben).
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Bauzeit kippt und niemand hat einen realistischen, schriftlich abgestimmten Nachsteuerungsplan.
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Kommunikation bricht ab (Banken, Investoren, GU/GÜ, WEG, Käufer) – dann eskaliert es fast zwangsläufig.
Fazit
Immobilienkrisen sind häufig lösbar – aber nicht „mit Bauchgefühl“.
Wer rechtlich sauber, technisch belastbar und konfliktstrategisch klug vorgeht, kann Werte sichern, Projekte stabilisieren und Haftungsrisiken drastisch senken.
Kontakt/CTA : Wenn Sie ein Projekt oder eine Immobiliengesellschaft stabilisieren oder einen eskalierenden Konflikt schnell beenden möchten: Ein strukturierter Krisen-Check klärt innerhalb kurzer Zeit, welche Schritte wirtschaftlich, rechtlich und technisch sinnvoll sind.
Honorar:
- (Geringe) Pauschalvergütung mit Erfolgsbeteiligung oder
- Pauschalvergütung oder
- Vergütung auf Stunden- oder Tagessatzbasis oder
- Monatspauschale für die Zeit der Beratung und Betreuung
Hermann Kulzer MBA, Fachanwalt für Insolvenzrecht und Sanerierung , Wirtschaftsmediator (uni DIU)
0351/ 8110233 kulzer@pkl.com
(Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.) |
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