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Krisen und Konflikte

1. Eigenverwaltung
Eine Eigenverwaltung waren vor 10 Jahren eine absolute Ausnahmen. Nach der Insolvenzrechtsreform und dem Gesetz zur Erleichterung der Sanierung von Gesellschaftern (ESUG) nicht mehr.
Der Gesetzgeber hat entschieden, dass der Anteil an Eigenverwaltungen erheblich gesteigert werden soll.
Der redliche und kompetente Schuldner/Geschäftsführer soll sprichwörtlich weiter "am Ruder" bleiben.
Er erhält vom Insolvenzgericht einen Kontrolleur zur Seite gestellt.
Die Eigenverwaltung kann auch angeordnet werden, wenn das Insolvenzverfahren bereits eingeleitet oder eröffnet wurde.

2. Insolvenzplan

Insolvenzpläne gab es auch in der Vergangenheit - aber nur in einem kleinen Prozentsatz der Insolvenzverfahren. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Planverfahren wurden mit dem ESUG verbessert. Insolvenzpläne können jetzt auch verfahrensbegleitend gestaltet werden. Nachträglich bekannte werdende Gläubiger können die Sanierung  nicht mehr nachträglich torpedieren u.v.m.

3. Beispiele von Insolvenzplänen 

Für Kapitalgesellschaften bietet das Planverfahren sehr gute Möglichkeiten der Erhaltung und Sanierung.
Aber nicht nur für Gesellschaften sind Insolvenzplane eine Chance der schnellen und nachhaltigen Sanierung, sondern auch für
  • Selbständige
  • Handwerker
  • (ehemalige) Unternehmer/innen oder
  • Bürgen u.a.
Nachfolgend einige Beispiele erfolgreicher Planverfahren natürlicher Personen:
  • Persönliche Haftung des Finanzvorstands wegen einer Fahrlässigkeit/ Insolvenzplanverfahren beim Insolvenzgericht München
Im Insolvenzplanverfahren über das Vermögen des Finanzvorstands P. wurde der Insolvenzplan vor dem Amtsgericht München im Abstimmungs- und Erörterungstermin nach Erlangung der Kopf- und Summenmehrheit vom Gericht  bestätigt. Die Bestätigung ist bestandskräftig.
Der Finanzvorstand, der für eine Fahrlässigkeit in Millionenhöhe haften mußte, ist nach Zahlung der Quote schuldenfrei. 
  • Persönliche Haftung der Unternehmers aus Bürgschaften/ Insolvenplanverfahren beim Insolvenzgericht Bochum
Das Insolvenzgericht Bochum hat das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Inhabers eines Fenster- und Türenwerks, der vormals mehrere Hundert Mitarbeiter hatte, nach gerichtlicher Bestätigung des Insolvenzplans aufgehoben. Der persönlich haftende Unternehmer konnte durch den Insolvenzplan saniert und die Regelabbwicklung des Insolvenzverfahrens vorzeitig beendet werden. Der Schuldner ist restschuldbefreit.
  •  Haftung von Selbständigen auf Grund Krankheit, Scheidung oder unternehmerischer Fehler/Insolvenzpläne beim Amtsgericht Dresden ua.
Erfolgreiche Planverfahren wurden durchgeführt unter anderem für:
  • Hotelinhaber (Verschuldung wegen Überkapazitäten)
  • Architekten (Verschuldung wegen Auftragsmangel)
  • Handwerker (Verschuldung wegen Forderungsausfällen)
  • Makler (Verschuldung wegen Immobilienfehlinvestitionen)
  • Unternehmer (Verschuldung wegen persönlicher Haftung gegenüber Banken)
  • Notar (Verschuldung wegen Krankheit) u.v.m.
  • Zahnärztin (Verschuldung wegen Fehlinvestitionen in gemietete Immobilie)
  • Allgemeinarzt (Verschuldung weil es Praxis nicht rechnete)
  • Frauenärztin (Verschuldung durch monatelange schwere Krankheit)
  • Unternehmer (Verschuldung wegen Kündigung Bankdarlehn)
  • Unternehmerin (Verschuldung wegen gescheitertem Unternehmens-verkauf - Käufer führte nicht Sozialversicherungsbeiträge der übernommenen Mitarbeiter ab ua.)
Erfolgreiche Planverfahren mit Selbständigen und Unternehmern wurden  in folgenden Städten.
  • Dresden
  • Berlin
  • Potsdam
  • Bayreuth
  • Tübingen
  • Leipzig
  • Cottbus
  • München
Das Insolvenzplanverfahren bietet Sanierungschancen für Gesellschaften, Gesellschafter, Unternehmer, Geschäftsführer und Freiberufler zur Erhaltung der wirtschaftlichen Existenz und zum Neustart.

4. Konflliktmanagement
in der Krise
Krisen schaffen Konflikte.
Wir unterstützen Sie beim Konfliktmanagement und der Konfliktbewältigung durch Wirtschaftsmediation.


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